Ratgeber von erstmalreden.de
Nach Flucht, Unsicherheit, Gewalt, Verlust oder langen Verfahren kann psychische Belastung sehr stark sein. Sprache und Behördenangst dürfen Hilfe nicht unmöglich machen.
Schlechter Schlaf, Panik, innere Leere, ständige Anspannung, Rückzug oder Erinnerungen können nach Flucht und Gewalt auftreten. Du musst nicht erst alles erklären können, um Unterstützung zu suchen.
Sag früh, welche Sprache du brauchst. Frage nach Dolmetschen, mehrsprachiger Beratung, Sozialberatung, Migrationsberatung oder einem psychosozialen Zentrum. Kinder sollten sensible Gespräche nicht übersetzen müssen.
Mögliche Wege sind Hausarztpraxis, Beratungsstelle, Sozialberatung, BAfF/psychosoziale Zentren, TelefonSeelsorge oder 112 bei akuter Gefahr. Wenn du Angst vor Behörden hast, kann zuerst eine unabhängige Beratungsstelle leichter sein.
Hier gibt es Orientierung und Worte für den ersten Kontakt. Wenn du Beratung, Therapie oder Notfallhilfe brauchst, sind echte Anlaufstellen wichtig.