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Ich warte auf einen Therapieplatz - was jetzt?

Einen Therapieplatz zu suchen ist oft schon ein großer Schritt. Wenn danach Wartezeit kommt, kann sich das sehr frustrierend oder leer anfühlen.

Wartezeit ist nicht Nichtstun

Du darfst während der Suche weitere Unterstützung nutzen: Hausarzt, Beratungsstelle, 116117, Krisendienst, Sozialberatung, Selbsthilfe oder seriöse digitale Gesundheitsangebote.

Absagen und Wartelisten notieren

Schreibe auf, welche Praxen du kontaktiert hast, ob du auf einer Warteliste stehst und was gesagt wurde. Das kann später bei Krankenkasse, 116117 oder weiterer Suche helfen.

Zwischenhilfe konkret machen

Frage aktiv: Was kann ich tun, bis ein Therapieplatz frei wird? Gibt es Beratung, eine Gruppe, eine Sprechstunde, ärztliche Begleitung oder eine andere Stelle? Ein Satz reicht.

Wenn es sich zuspitzt

Wenn du nicht sicher bist, die Wartezeit auszuhalten, ist das kein normales Warten mehr. Dann nutze Soforthilfe, Hausarzt, Krisendienst oder 112 bei akuter Gefahr.

Was du jetzt tun kannst

  1. Warteliste und Absagen notieren.
  2. Zwischenhilfe anfragen.
  3. Bei Zuspitzung Soforthilfe nutzen.

erstmalreden.de bietet Orientierung und Formulierungshilfe. Die Seite ersetzt keine Beratung, keine Therapie, keine Diagnose und keine Notfallhilfe.